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Kommunist und Profifußballer

Kommunist und Profifu?baller ...
... geht das?

W?hrend deutsche Profifu?baller h?ufig mit dem politisch konservativen Lager sympathisieren, gibt es in Italien ein (erfreulich) anderes Beispiel.

Dort spielt beim AS Livorno Christiano Lucarelli (29) in der Serie A. Er sagt - anders als Hoene?, Rummenigge, Beckenbauer oder Torh?ter Fiedler (Hertha BSC) [alle CDU bzw. CSU-Mitglied] - "Ich bin ein Kommunist".

Lucarelli schoss den AS Livorno mit 29 Toren aus der zweiten Liga in die Serie A. Er lehnte dabei ein Millionenangebot des AC Turin ab. "Ich habe genug Geld. Behaltet eure Millionen" - und k?rzte gleichzeitig sein Gehalt um 100 000 Euro. Lucarelli ist ein schuss- und kopfballstarker Spieler mit klaren Gedanken. "Der italienische Profifu?ball stinkt gewaltig. Die staubigen Funktion?re w?rden Atemnot bekommen, wenn man denen die Sorgen der Fans erz?hlen w?rde." Er macht aus seiner politischen ?berzeugung kein Geheimnis. "Ich bin seit meiner Geburt Kommunist und bleibe es."

Die gro?en Klubs aus dem Norden Italiens sind Lucarelli ein Dorn im Auge. "Sie - mit ihren vielen Millionen machen den Fu?ball Italiens kaputt." Nat?rlich schw?rmt er f?r Che Guevara. Daf?r musste er in einem U-21-Nationalspiel mal eine Strafe zahlen. Sein Vergehen? Er jubelte und zeigt dabei das Konterfei des kubanischen Revolution?rs ...

Auch ein Angebot des englischen Vereins Tottenham Hotspurs lehnte er ab. "Ich spiele f?r die Fans von Livorno. Sie erwarten Spa? und Freude. Ich bleibe hier und das habe ich auch zuk?nftig vor."

Auch wir in Deutschland br?uchten in der Fu?ballbundesliga hier "italienische Verh?ltnisse". Spieler, die einen politisch geraden Weg gehen, die um ihre bevorzugte gesellschaftspolitische Situation gegen?ber der Restbev?lkerung wissen, die sich nicht scheuten f?r ihre ?berzeugung einzutreten. Die auch den Mut h?tten die asoziale Sozialpolitik ihrer Vereinssponsoren ?ffentlich anzuprangern.

Aber in Deutschland dominieren in der Bundesliga ?berwiegend nur "politische" Leisetreter und angepasste Typen ? la Klinsmann.

Denn wenn T-Online ank?ndigt Zehntausende Menschen zuk?nftig zu entlassen - der Aktienkurs dadurch kr?ftig ansteigt, m?ssten Sportler eigentlich ihre Werbung f?r ein solches Unternehmen einstellen.

Na, wie w?re es mal damit, ihr Herren Michael Ballack, Uli Hoene?, Oliver Kahn oder Gerald Asamoah ("Du bist Deutschland...")? Einer vom Schlage Lucarelli w?rde keine Sekunde z?gern.

Werner Bischoff (UZ Artikel)
19.11.05 15:16


Es war ein sonniger Oktober-Samstag. Jean-Paul besuchte einen Freund in Frankfurt (Oder), dann nahm er die Bahn und fuhr nach Berlin zur?ck. Als der Schaffner kam zeigte er sein Wochenendticket. Dann kam der BGS. Insgesamt 9 BGS- BeamtInnen. Hauptmeister Grabs sagt dazu vor Ort: ?Versuchter Betrug und Erschleichung von Leistungen?. Jean-Paul verga? seinen Namen in das Wochenendticket einzutragen, "er h?tte das Wochenendticket ja auch weitergeben oder verkaufen k?nnen". Doch zur Aufkl?rung des Sachverhalts war der BGS nicht vom Zugf?hrer gerufen. Ohne zu fragen gingen die PolizistInnen auf den jungen Mann los und traktierten diesen mehrmals mit Tr?nengas. Fast eine halbe Stunde verdrehten die BeamtInnen seine H?nde, dr?ckten ihn zwischen die Sitze. Die Fahrg?ste des Regionalexpresses lasen ruhig ihre Zeitung weiter, ab und zu schauten sie sich den ?berfall an. Der Zug fuhr nun pl?tzlich wieder los, doch dann stoppte er wieder nach weinigen Metern.

Der BGS fesselte den Studenten mit Handschellen auf dem R?cken. Er schrie vor Schmerzen und weinte, konnte nicht mehr atmen. Ein Beamter spr?hte dann das Tr?nengas noch mal von unten direkt ins Gesicht. ?Der soll gef?lligst seinen Ausweis zeigen? brummte ein Fahrgast. Ein polnischer Student der Europa-Universit?t Viadrina aus Frankfurt (Oder) protestierte. Doch dann riefen einige: ?Jetzt wird man sogar im eigenen Land Mundtod gemacht?. Ein anderer Passagier meinte schlicht: ?ein Illegaler?. Aber Jean-Paul ist kein Illegaler, den illegal kann kein Mensch sein. Er ist 29 und studiert Lebensmitteltechnik an der Technischen Universit?t in Berlin. Er besitzt auch eine unbefristete Aufenthaltserlaubnis, falls dieses Fetzten Papier eine bessere Behandlung ?berhaupt legitimisieren h?tte k?nnen.

Jean-Paul hat ein anderes Problem. Er ist Schwarz.

Dann wird der junge Mann aus der Bahn heraus getragen und auf den Bahnsteig des Ostbahnhofes geworfen. Er weint, aus seiner Nase quellt Schleim heraus, er ist wegen dem Pfefferspray-Einsatz in Atemnot. Auf den Bahngleisen stehen, mehrere DB-Angestellte. Eine Frau schreit aus dieser Gruppe heraus: ?in Frankreich h?tte man mit dem gar nicht so lange gezappelt?. Nur ein junger Medizinstudent, der ebenfalls auf dem Bahnsteig stand, findet Mut um gegen diese Behandlung zu protestieren: "Warum sitzt der Mann auf dem Boden, was hat er denn gemacht, ich habe noch nie einen Menschen gesehen der wegen einem Wochenendticket so brutal misshandelt wird !".
Polizeimeister Lenk antwortet ihm; ?Wir handeln nach Recht. Die Beamten hatten keine Lust sich da anzulegen. Jeder Reisende der sich widersetzt muss mit Gewaltanwendung rechnen. So primitiv sind wir nicht!?
30.10.05 23:39


Die Deutsche Demokratische Republik w?re am 07. Oktober 56 geworden. Es gibt sie nicht mehr. Doch so richtig stimmt das nicht. Sie lebt weiter in der Erinnerung jener, die sie aufgebaut haben, und die in ihr ein freies, erf?lltes und w?rdevolles Leben gef?hrt haben.
Die DDR ist heute pr?sent auch noch in der Furcht, in den Verleumdungen und im Ha? von Kapitalisten, Militaristen, Gro?grund- besitzern und deren Speichelleckern. Gerade jetzt, wo im Zusammen- hang mit den Bundestags- wahlen die mediale Massenverbl?dung zur Hochform aufgelaufen ist, d?rfen Verdrehungen, L?gen und Ammenm?rchen ?ber den Sozialismus in der DDR nat?rlich nicht fehlen. Wer sie glaubt, wird selig. Ein Teil derer ist demn?chst vielleicht auch arbeitslos. Immerhin ?berrollt gerade jetzt wieder eine Lawine von Ank?ndigungen ?ber Stellenstreichungen das Land. Da kann man nichts machen. Die Steuern sind eben noch nicht niedrig und die Aktienkurse noch nicht hoch genug. Globalisierung und so. Alles klar? Und wer die L?gen ?ber die DDR nicht glaubt, ist, frei nach Stoiber, ein ?dummes Kalb?, das man am besten auf der Wies?n als Wei?wurst verputzt.

Heute geh?rt ganz Deutschland wieder der Bourgeoisie. Da gelten ihr Recht, ihre Freiheit, ihre Moral und ihre Demokratie. Es ist das Recht des St?rkeren und das der Reichen, die Freiheit der Ausbeuter und Unterdr?cker, die Moral der L?gner und Betr?ger und die Demokratie der Demagogen und der Volksverr?ter. Unter diesen Bedingungen lebt in diesem Land die Mehrzahl der Menschen in Furcht vor Arbeitslosigkeit, Armut und Erniedrigung.

Die DDR war f?r ihre B?rger wirkliche Heimat und Vaterland, weil sie dem Volk geh?rte. Der Anfang war schwer. Man bedenke in diesem Zusammenhang, da? nur die DDR die im Potsdamer Abkommen verankerten Reparations- zahlungen leistete. Aber es gab keinen Staat der Ausbeuterklasse mehr. Ohne Kapitalisten ging es den Menschen besser. Unter F?hrung der Partei der Arbeiterklasse arbeiteten sie miteinander und f?reinander daran, da? sich ihr Leben kontinuierlich verbesserte. Alle sozialen, f?r Deutschland einmaligen Errungenschaften waren nur deshalb m?glich, weil es in der DDR keine Klasse mehr gab, die sich an den vom Volk geschaffenen Werten bereichern konnte.

Erstmals in der Geschichte Deutschlands wurde in der DDR per Gesetz das Recht auf Arbeit f?r jeden B?rger garantiert und realisiert. In der DDR gab es keine Arbeitslosigkeit und keinen Pauperismus. Allein diese Tatsache, diese Erfahrung aller B?rger der DDR, zeugt von der Menschlichkeit und den M?glichkeiten des Sozialismus.

Jeder Jugendliche konnte auf die allseitige F?rsorge des sozialistischen Staates rechnen. Das einheitliche, f?r alle im wesentlichen gleiche, unentgeltliche Erziehungs- und Bildungssystem garantierte, da? f?r jeden Jugendlichen ein Ausbildungsplatz und danach ein Arbeitsplatz vorhanden war.

F?r alle B?rger der DDR galt, da? sie, unabh?ngig von Alter und Geschlecht, f?r gleiche Arbeit den gleichen Lohn erhielten. Neben dem, was jeder am Monatsende im Portemonaie hatte, erhielt er eine zweite Lohnt?te, die beispielswei-se die kostenlose Kindergarten- und Hortbetreuung, die niedrigen Mieten, das kostenlose Gesundheitswesen oder die geringen Preise f?r Lebensmittel, den Besuch von Kulturveranstaltungen und die Nutzung ?ffentlicher Verkehrsmittel gew?hrleistete. Die F?rderung der Familie hatte erstrangige Bedeutung. Deshalb war die DDR ein kinderreiches Land und es gab keine Armut in kinderreichen Familien. Die B?rger der DDR kannten keine soziale Not, keine Existenzangst. Erstmalig in der Geschichte Deutschlands gab es mit der DDR einen Staat, der seiner Bev?lkerung soziale Sicherheit und ein menschenw?rdiges Dasein garantierte.

Nicht zuletzt war die DDR ein Friedensstaat. Solange es sie gab, wurde weder von ihrem Boden, noch von dem der BRD aus, Krieg gef?hrt.

Die W?rdigung der Errungenschaften der DDR kann an dieser Stelle nat?rlich nur unvollst?ndig ausfallen. Sicher ist, da? viele sie, trotz der Verlogenheit in der Darstellung b?rgerlicher Medien, in guter Erinnerung behalten werden. Zu gegebener Zeit werden auch immer mehr Menschen erkennen, da? der gesellschaftliche und soziale Fortschritt, wie ihn die DDR verk?rpert hat, nur durch die Diktatur des Proletariats erzielt werden konnte und auch zuk?nftig nur so realisiert werden kann.
28.10.05 19:17


Polizei zelebriert den Großen Knüppelstreich

Polizei zelebriert den Gro?en Kn?ppelstreich
Polizisten pr?geln in die Demonstration gegen die Bundeswehr. Mehrere Teilnehmer schwer verletzt. Zeugen konnten keinen Anlass f?r den Einsatz erkennen. Polizei ermittelt nun selbst wegen Verdachts auf K?rperverletzung im Amt

Durch einen Polizeieinsatz sind am Mittwochabend mehrere Demonstranten verletzt worden. Die Beamten waren ohne erkennbaren Grund gegen die rund 2.000 Demonstranten vorger?ckt, die Unter den Linden gegen die Bundeswehr protestierten. Die feierte zeitgleich vor dem Reichstag mit einem Gro?en Zapfenstreich ihr 50-j?hriges Bestehen.

Nach dem Einsatz wurde eine Person mit Verdacht auf Beinbruch ins Krankenhaus eingeliefert. Ein Demonstrant erlitt einen Handbruch, andere trugen Prellungen und Platzwunden davon. Die genaue Zahl der Verletzten stehe nicht fest, sagte Johannes Reyersbach, Sprecher der Antifaschistischen Linken Berlin (ALB). Die hatte mit dem "B?ndnis gegen den Gro?en Zapfenstreich" den Demonstrationszug vom Alexanderplatz zum Pariser Platz organisiert.

Der Streckenverlauf hatte das B?ndnis erst mit einer Klage vor dem Verwaltungsgericht durchsetzen k?nnen. Die Polizei hatte die Demonstranten nicht so nah an die Bundeswehrfeier heranlassen wollen. Nach dem Ende der "Kernfeierlichkeiten" vor dem Reichstag, sei es den TeilnehmerInnen und G?sten des Zapfenstreichs jedoch zuzumuten, sich mit dem Protest auseinander zu setzen, zitiert Reyersbach aus dem Urteil.

Entsprechend wurde der Protestzug gegen 19.30 Uhr von der Polizei f?r rund eine Stunde gestoppt. "W?hrend Demonstranten friedlich auf ein Durchkommen warteten, kn?ppelte die Polizei mehrmals brutal in die Menge hinein", berichtet die stellvertretende Landesvorsitzende der Jusos, Franziska Drohsel. ZeugInnen, die sich in unmittelbarer N?he des Geschehens aufhielten, berichteten ?bereinstimmend, dass es keinen ersichtlichen Grund f?r die Ma?nahme der Polizei gegeben habe. Ein Zivilbeamte tat sich besonders hervor. Wie auf Fotos und in Filmaufnahmen dokumentiert ist, hat er mit gro?er Brutalit?t in die Menge der DemonstrantInnen gekn?ppelt und mehrere Menschen verletzt.

Die Polizei konnte gestern noch keinen Grund f?r die Kn?ppelei nennen. Der Einsatz werde noch ausgewertet, sagte ein Polizeisprecher: "Der Polizeipr?sident hat von Amts wegen ein Ermittlungsverfahren gegen den Beamten wegen Verdachts der K?rperverletzung im Amt eingeleitet."

Das B?ndnis der Veranstalter k?ndigte derweil eigene Schritte an. "Wir werden alle rechtlichen M?glichkeiten aussch?pfen, um die pr?gelnden Straft?ter in Uniform zur Verantwortung zu ziehen", hie? es in einer Pressemitteilung. J?rg Meyer

taz Berlin lokal Nr. 7805 vom 28.10.2005, Seite 24, 85 Zeilen (TAZ-Bericht), J?rg Meyer
28.10.05 14:52


Die Gedanken sind frei?

Die Gedanken sind frei, wir tun sie erraten

Wir fliegen vorbei, wie n?chtliche Schatten.

Kein Mensch kann uns wissen,

wir sind sehr gerissen,

wir machen kein Geschrei. Die Gedanken sind frei.

Die Gesinnung ist frei, wir tun sie erfassen

mit Spioniererei, heran an die Massen.

Wir riechen stets Lunte,

auch du bist schon Kunde

in unsrer Kartei. Die Gesinnung ist frei.

Und sperrst du dich ein in deine vier W?nde,

unser Schn?fflerlatein ist da nicht am Ende.

Du kannst dich verschanzen,

doch unsere Wanzen,

die h?ren allerlei. Die Gedanken sind frei.

Deine Meinung ist frei. Wir sind stets auf Posten.

Ja, sprich nur ohne Scheu, das spart uns viel Kosten.

Es gr??t dich die Innung ERKENNTNISGEWINNUNG.

Ja, glaub? uns, ei, ei ei -

deine Meinung ist freilich in unsrer Kartei.

Deine Meinung ist freilich in unsrer Kartei!
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Tatsache ist das die Geheimdienste in den letzten Jahren mehr befugnisse erhalten haben und nachweislich die Zahl der Abh?rmassnahmen gestiegen ist.
26.10.05 20:54


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